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Luftaufnahme von Motten aus den 1930ger Jahren  (Abbildung aus: Deutschland-Bildhefte Nr. 242. die Saar 1. Teil: Landschaft und Industrie. Berlin um 1930/35. Foto: Max Wentz, Saarbrücken)

Luftaufnahme von Motten aus den 1930ger Jahren 

Lageplan von Schloß Motten von 1908 (Abbildung aus: Zimmermann 1934, Abb. 168)

Lageplan von Schloß Motten von 1908 

Katasterkarte Flur XIII gen. Mott von 1844; gez. durch Bootz. Maßstab 1:2500. Katasteramt Lebach

Katasterkarte Flur XIII gen. Mott von 1844; gez. durch Bootz. Maßstab 1:2500 

Porträt des Karl Emmerich von Hagen zur Motten (1711-79) mit der Teilansicht von Schloß Motten um 1779. Ölgemälde in Privatbesitz (Foto: Landesinstitut für Pädagogik und Medien)

Porträt des Karl Emmerich von Hagen zur Motten (1711-79) mit der Teilansicht von Schloß Motten um 1779. Ölgemälde in Privatbesitz 

Aquarell von Schloss Motten von 1839. Gez. von Karl theodor von Buseck, Privatbesitz (Foto: Antiquariat Köhl, Saarbrücken)

Aquarell von Schloss Motten von 1839. Gez. von Karl theodor von Buseck, Privatbesitz 

Schloß Motten, vergrößerter Ausschnitt aus dem Porträt des Karl Emmerich von Hagen zur Motten

Schloß Motten, vergrößerter Ausschnitt aus dem Porträt des Karl Emmerich von Hagen zur Motten 

Rekonstruktion vom Aufriss der Hoffassade von Schloß Motten (Margarete Wagner-Grill)

Rekonstruktion vom Aufriss der Hoffassade von Schloß Motten (Margarete Wagner-Grill) 

Lageplan von Schloß Motten mit den Abbruchperioden (Katasteramt Lebach)

Lageplan von Schloß Motten mit den Abbruchperioden 

Rekonstruktion von der Distribution der  Beletage von Schloß Motten (Margarete Wagner-Grill)

Rekonstruktion von der Distribution der Beletage von Schloß Motten (Margarete Wagner-Grill) 

Rekonstruktion von der Distribution der obersten Etage von Schloß Motten (Margarete Wagner-Grill)

Rekonstruktion von der Distribution der obersten Etage von Schloß Motten (Margarete Wagner-Grill) 

Torbau und Arkadenflügel von Schloß Motten, Hofseite (Foto: Georg Skalecki 1987)

Torbau und Arkadenflügel von Schloß Motten, Hofseite 

Schloß Motten, umgearbeiteter Lageplan von 1808 (Abbildung aus: Altmeyer 1971)

Schloß Motten, umgearbeiteter Lageplan von 1808 

Torbau von Schloß Motten, Feldseite (Foto: Georg Skalecki 1987)

Torbau von Schloß Motten, Feldseite 

Kolorierte Zeichnung der Herrschaft von Eppelborn und Calmesweiler (Datierung fraglich: um 1600, 1660 und ins 18. Jahrhundert)

Kolorierte Zeichnung der Herrschaft von Eppelborn und Calmesweiler 

Lebach, Schloss "Motte" oder "zur Motten", Teil 3

Das barocke Landschloss

 

Das barocke Familienschloss des Freiherrn Johann Wilhelm Ludwig von Hagen zur Motten, 1709 bis 1711 /12 erbaut, wurde zwischen 1862 und 1882 vollständig abgerissen. Die beiden in Privatbesitz befindlichen zeitgenössischen Ansichten vom Schloss, ein Ölgemälde von 1779 und ein Aquarell von 1839, geben sein wirkliches Aussehen nur unvollständig und vage wieder.

 

Von der ehemaligen als zweiteiliges Wasserschloss angelegten Gesamtanlage zeugen nur noch der umgeänderte Torbau und der östliche Teil des ehemaligen dreiflügeligen Wirtschaftstrakts. Eine von Hainbuchen gesäumte Allee auf den Torbau zu lässt noch etwas von der ehemals idyllischen Lage des Wasserschlosses zur Motten erahnen, und die heutige Bezeichnung des inmitten einer verbauten und etwas verwahrlosten Wirtschaftsanlage gelegenen Torpavillons als „Hofgut Motte“ hält die Erinnerung an die Entwicklung aus einer frühmittelalterlichen Mottenburg an dieser Stelle noch wach, verführt aber immer wieder zu dem Trugschluss, der Baumeister Motte dit la Bonté sei hier namensgebend gewesen.

 

Die Zweiteiligkeit der Mottenanlage aus dem 14. Jh. hat sich über die Jahrhunderte hinaus erhalten und führte bereits im 17. Jh. zu einer frühbarocken Schlossanlage mit großzügigem Wirtschaftshof, zu dem vermutlich der noch erhaltene Torbau schon gehörte.

 

Der Schlossneubau von 1709/12 wurde teilweise auf den Fundamenten dieses Vorgängerbaus und unter Einbeziehung des erhaltenen Torbaus in die Schlosskonzeption errichtet. Auch wurde weiterhin der Wasserschlosscharakter der Gesamtanlage mit den sie umschließenden und in zwei „Inseln“ trennenden Wassergräben beibehalten.

 

Die Gesamtanlage von Motten steht, wie aufgrund der Entwicklung des Torbaus festzustellen ist, in der Tradition der vorwiegend in Niederungsgebieten anzutreffenden zweiteiligen Wasserburgen des 16. und 17. Jh.. Im Barock waren gerade diese Anlagen geeignet, den neuen Bauaufgaben wie fürstlichen Lust- und Jagdschlössern und den adeligen Landschlössern ein angemessenes Ambiente zu verschaffen.

 

Eine authentische Schriftquelle – Briefe des Eichstätter Domkapitular Johann Hugo von Hagen an seinen Bruder, den Schlossherrn Johann Wilhelm Ludwig von Hagen – nennt erstmals namentlich am Bau tätige Architekten und Handwerker und stellt das Schloss in den Zusammenhang mit kurtrierischen Künstlern unter Kurfürst Johann Hugo von Orsbeck. Sie bringt außerdem einen neuen Aspekt in die bisher offene Baumeisterfrage, den des architekturbeflissenen „fürstlichen Baumeisters“, der uns in der Person des Bauleiters und Bruders des Bauherrn begegnet. Aus seinen Briefen ist zu erfahren, dass er Pläne und Entwürfe für den Schlossneubau zeichnete, in denen zweifellos Kenntnisse aus zeitgenössischer und historischer Architektur sowie architekturtheoretischen Werken verarbeitet wurden. Leider sind diese Zeichnungen bis jetzt noch nirgends aufgetaucht, aber in den Briefen z.T. bis ins letzte Detail beschrieben.

 

Obwohl Johann Hugo von Hagen bei der Beschreibung seiner Pläne und Entwürfe immer wieder die Architektur der „Italiener“ als nachahmenswert herausstellt und eine starke Vorliebe für die Benennungen „all’italienne“ zeigt, kann man vermuten, dass seine Ideen und Entwürfe auf französische Architekturtheoretiker zurückzuführen sind, insbesondere vielleicht auf Werke Charles-Auguste Davilers. Vor allem eine ausführliche Legende Johann Hugos zu einem nicht vorhandenen Universalplan von Schloss und Gesamtanlage zur Motten macht deutlich, dass hier bereits um 1707/08 eine bis ins Detail durchdachte barocke Gesamtanlage mit recht beachtlichen Ausmaßen und einer architekturtheoretisch-logischen Organisation der Bauteile geplant und ab 1709 auch durchgeführt wurde, wie die teilweise Übereinstimmung der Legende mit dem Lageplan von 1808 zeigt.

 

Die in der Legende beschriebene Distribution der beiden Hauptgeschosse zeigt neben einigen Ungereimtheiten und Abweichungen von der französischen Architekturtheorie des Barock sehr moderne und zweckmäßige Lösungen: So z.B. die Idee des appartement double mit den dégagements, die mit großen Fenstern geplanten Privets (Aborte), die gemäß „guter Architektur“ gestaltete Innentreppe und der gewölbte große Festsaal.

 

Aus den Bemerkungen über die Regelmäßigkeit der Fassadengestaltung und die Raumverteilung im Innern lassen sich eine Gliederung und Plangestaltung gemäß den architekturtheoretischen Anforderungen des Barock – gemäß den Postulaten der „commodité“ und „convenance“ – herauslesen.

 

Die einzelnen Elemente des Innenraums wurden z.T. ausgiebig zwischen Bauherr und Bauleiter, vermutlich auch mit den Architekten, auf ihre Vor- und Nachteile hin heftig diskutiert.

 

Es handelt sich bei Schloss Motten um ein privates Familienschloss auf dem Lande, um eine Maison de Campagne für eine große, angesehene adelige Familie also. Doch ist aus der Legende zu ersehen, dass in die Planung und vielleicht auch in die Ausführung des Schlosses sogar architektonische und stilbildende Elemente der Maison de Plaisance sowie das moderne Komfortbestreben in den französischen Stadthôtelbauten eingeflossen sind.

 

Johann Hugo von Hagens Legende zu seinem Gesamtplan von Motten zeigt, dass zumindest die Planung der Gesamtanlage des Familienschlosses zur Motten eine äußerst gelungenen Kombination aus einer vom 17. Jh. herrührenden Wasserschlosskonzeption und einer nach modernsten architekturtheoretischen Anforderungen des 18. Jh. – gemäß „convenance“ und „commodité” – gestalteten Maison de Campagne darstellt.

 

Für die Umsetzung der Zeichnungen Johann Hugos in ausführbare Baupläne und die technische Leitung am Bau bedurfte es eines geschulten Architekten. Als solcher wird mehrmals in der Schriftquelle der kurtrierische Hofbaumeister Philipp J. Honorius Ravenstein während der Planung und Ausführung des Schlossneubaus genannt. Anhand dieser eindeutigen Hinweise auf eine Beteiligung Ravensteins am Schlossbau in Motten ist anzunehmen, dass Philipp J. Honorius Ravenstein zumindest die technische Leitung am Schlossbau in Motten innehatte.

 

Aufgrund der weiterhin für Schloss Motten archivalisch bezeugten kurtrierischen Handwerker sind Parallelen zur kurtrierischen Baukunst, insbesondere zum kurfürstlichen Schloss Philippsburg in Ehrenbreitstein, festzustellen, durch welches vermutlich Bauherr und Bauleiter von Schloss Motten – was den Innenausbau und die Handwerker anbelangte- inspiriert wurden.

 

Aus der Vielzahl von Land- und Lustschlössern sowie Villenbauten des 18. und 19. Jh. in der näheren Umgebung von Motten sind drei verschiedene Bauten herauszukristallisieren, auf die das Schloss bzw. die Gesamtanlage zur Motten in unterschiedlichster Weise Einfluss ausgeübt hat. Der „Originalriss“ von Schloss Münchweiler (zwischen 1750 und 1760 datiert ) ist mit Sicherheit von der zweiteiligen Gesamtanlage von Schloss Motten beeinflusst.

 

Der dreiflügelige Wirtschaftstrakt von Schloss und Hofgut von Galhau in Wallerfangen

(1862) scheint mitsamt der Bezeichnung ´Hofgut` von der Wirtschaftsanlage mit Torbau und Arkadenflügel in Motten – in klassizistische Formen übersetzt – übernommen.

 

Das Stadthaus Coenen in Ehrenbreitstein (1713/14) ist vermutlich der einzige Bau, der direkt über den Baumeister Ravenstein – was seine Straßenfassade betrifft – vom verschwundenen barocken Landschloss zur Motten beeinflusst wurde.

 

Leider blieb diese doch recht beachtliche und für die Umgebung sehr moderne Landschlossanlage des frühen 18. Jh. ohne nachhaltigen Einfluss auf die Baukunst des 18. Jh. im Saarland.

 

 

Bibliogafie

  • Margarete Wagner-Grill: Schloß "Zur Motten" bei Lebach. Versuch einer Rekonstruktion nach schriftlichen Quellen. Magisterarbeit an der Fachrichtung Kunstgeschichte der Universität des Saarlandes, 1989 (unveröffentlicht)

 

 

  • Reisealbum des Karl Theodor von Buseck (1803-1860). Eine Reise nach dem Orient mit Herzog Max in Bayern, 1838. Ohne Jahr
  • Rittergut-Versteigerung. In: Saarbrücker Anzeiger Nr. 111 vom 19. September 1846
  • Kurt Cassirer: Die ästhetischen Hauptbegriffe der französischen Architekturtheoretiker 1650-1780. Diss. Berlin 1909
  • Karl Lohmeyer: Friedrich Joachim Stengel. Düsseldorf 1911 (= Mitteilungen des Historischen Vereins für die Saargegend, Heft 11)
  • Karl Lohmeyer: Die Kunst in Saarbrücken. In: Mitteilungen des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Heimatschutz, 6, 1912, S. 5-67
  • Karl Lohmeyer: Barocke Kunst und Künstler in Ehrenbreitstein. In: Zeitschrift des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Heimatschutz, 13, 1919
  • Karl Lohmeyer: Die Baumeister des rheinisch-fränkischen Barocks. Wien/Augsburg 1931
  • Walter Zimmermann: Die Kunstdenkmäler der Kreise Ottweiler und Saarlouis. Düsseldorf 1934, S. 226-229
  • Ernst Wackenroder: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Die Kunstdenkmäler des Landkreises Trier. Düsseldorf 1936
  • Hans Peter Buchleitner: Saarlouiser Gedenkblätter. Beiträge zur Geschichte der Stadt und des Kreises Saarlouis. Saarlouis 1953
  • O. R. Beyer: Das Schloss La Motte bei Lebach. Ein heimatkundlicher Beitrag. In: Saarländische Volkszeitung vom 10. Dezember 1954
  • Fritz Michel: Stadt Koblenz. Die profanen Denkmäler und die Vororte. Koblenz 1954
  • O. R. Beyer: Wie sah das Schloss La Motte aus? Matthias Schäfer aus Lebach ist der letzte Augenzeuge. In: Saarbrücker Zeitung vom 23. Februar 1955 (Kreisanzeiger für Saarlouis)
  • Magnus Backes: Julius Ludwig Rothweil. Ein rheinisch-hessischer Barockarchitekt. Baden-Baden/Straßburg 1959 (= Studien zur deutschen Kunstgeschichte Bd. 317)
  • Robert Seyler: Das alte Schloss auf dem Hahn. In: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend, 9. Jg., 1959, S. 162-166
  • Kurt Hoppstädter: Die Burgen Berg und Bübingen bei Nennig. In: Saarbrücker Hefte, Heft 8, 1959, S. 84-92
  • Horst Reber: Die Baukunst im Kurfürstentum Trier unter den Kurfürsten Johann Hugo von Orsbeck, Karl von Lothringen und Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg 1676-1729. Trier 1960 (= Veröffentlichungen des Bistumsarchivs Trier Heft 5)
  • Kurt Hoppstädter: Die Herren von Hagen zur Motten. In: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend, 12. Jg. 1962, S. 27-94
  • Walter Lauer: Zur Geschichte der ehemaligen freien Reichsritterschaft Münchweiler und der Familie Freiherr Zandt von Merl. Saarbrücken 1962 (Maschinenschriftliches Manuskript im Landesarchiv Saarbrücken)
  • Adolf Herrnbrodt: Stand der mittelalterlichen Mottenforschung im Rheinland. In: Château Gaillard. Etudes de castellologie européenne. I. Colloque des Andelys 30. Mai-4. Juni 1962. Caen 1964, S. 79-100
  • Michel de Bonard: La Motte. In: Archéologie du village médieval. Louvain 1967, S. 35-55
  • Josef Jochum: Das Schloss zur Motten. Ein Stück Lebacher Heimatgeschichte. In: Geschichte und Landschaft  Nr. 89, 1968
  • Josef Jochum: Der Sitz der Herren von Hagen. In: Geschichte und Landschaft, Nr. 95, 1968
  • Tónis Kask: Symmetrie und Regelmäßigkeit französischer Architektur im Grand Siècle. Basel/Stuttgart 1971
  • Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Rheinland-Pfalz, Saarland. Bearbeitet von Hans Caspary, Wolfgang Götz und Ekkart Klinge. München 1972
  • Antonio Hernandez:  Grundzüge einer Ideengeschichte der französischen Architekturtheorie von 1650-1800. Phil. Diss. Basel 1972
  • Klaus Altmeyer: Schloss "La Motte". In: Briefmarken-Ausstellungskatalog Partnerschaft Dommeldingen-Lebach 24.-25. April 1971
  • Gerd Weisgerber: Das erste Saarwellinger Schloss. Ein Bauwerk von Joseph Claude Motte dit la Bonté. In: Saarbrücker Hefte, Heft 39, 1974, 61-72
  • W. Bach: Schloss Bübingen bei Nennig. In: Geschichte und Landschaft 148, 1975
  • Purbs-Hensel, Barbara: Verschwundene Renaissance-Schlösser in Nassau-Saarbrücken. Saarbrücken 1975
  • Rudolf Rehanek: Die Herren von der Vesten Motte. In: Geschichte und Landschaft 13,  Dez. 1980
  • Hermann Hinz: Motte und Donjon. Zur Frühgeschichte der mittelalterlichen Adelsburg. Köln 1981
  • Kurt Hoppstädter und Hans-Walther Herrmann (Hg.): Geschichtliche Landeskunde des Saarlandes, Bd. 2: Von der fränkischen Landnahme bis zum Ausbruch der Französischen Revolution (= Mitteilungen des Historischen Vereins für die Saargegend N.F. Heft 4). Saarbrücken 1977
  • Wolf-Rüdiger Berns: Burgenpolitik und Herrschaft des Erzbischofs Balduin von Trier (1307-1354). Sigmaringen 1981
  • Fred Eric Schmitt: Wie ein Kutscher Schlossherr wurde. Baron Villers nach Säbelduell enteignet. In: Saarbrücker Zeitung Nr. 182 vom 9. August 1982 (Kreis St. Wendel, Sonderseite)
  • Margarete Wagner: Schloss Motte bei Lebach. Eine kunsthistorische Betrachtung. In: Florilegium Artis. Beiträge zur Kunstwissenschaft und Denkmalpflege. Festschrift für Wolfgang Götz anlässlich seines 60. Geburtstages am 12. Februar 1983. Hrsg. Michael Berens, Claudia Maas und Franz Ronig. Saarbrücken 1984, S. 161-164
  • Wolf-Rüdiger Berns: Beobachtungen zur Burgenpolitik Balduins. In: Franz     Wolfgang Götz: Schloss Münchweiler. Saarländische Baudenkmäler III. Saarbrücken 1985
  • Josef Heyen (Hg.): Balduin von Luxemburg (1285-1354), Erzbischof von Trier - Kurfürst des Reiches. Festschrift aus Anlass des 700. Geburtsjahres. Mainz 1985, S. 303-315
  • Hanno-Walter Kruft: Geschichte der Architekturtheorie. Von der Antike bis zur Gegenwart. München 1985
  • Wolfram Prinz und Ronald G. Kecks: Das französische Schloss der Renaissance. Form und Bedeutung der Architektur, ihre Geschichte und gesellschaftlichen Grundlagen. Berlin 1985
  • Uwe Albrecht: Von der Burg zum Schloss. Französische Schlossbaukunst im Spätmittelalter. Worms 1986
  • Aus Balthasar Neumanns Baubüro. Pläne der Sammlung Eckert zu Bauten des großen Barockarchitekten. Sonderausstellung aus Anlass der 300. Wiederkehr des Geburtstages Balthasar Neumanns. Mainfränkisches Museum Würzburg 16. Mai-19. Juli 1987. Würzburg 1987
  • Joachim Conrad und Stefan Flesch (Hg.): Burgen und Schlösser an der Saar. Saarbrücken  1988, S. 284-293
  • Johannes Naumann: Die Freiherren von Hagen zur Motten - ihr Leben und Wirken in der Saar-Mosel-Region. Blieskastel 2000

 

Quellen

Landesarchiv Saarbrücken:

  • Bestand Herrschaft Münchweiler Akten Nr. 409: Privatbriefe der Familie von Hagen zur Motten aus dem 18. Jh.
  • Bestand 22 Nr. 2855: Umbaupläne für das Saarbrücker Schloss von J. C. Motte dit la Bonté aus dem Jahre 1696
  • Bilddokumentation von Hagen zur Motten:
  • B 668/7: "Einfahrtsportal des Schlosses zur Motten nach der Natur gezeichnet und lithographiert von Marie von Hagen 1886"
  • B 668/10: Die alte Schlossmühle, erb. 1371, abger. 1898, Lithographie der Marie von Hagen von 1884
  • B 668/14: Ölgemälde aus dem Park von Schloss Motten

Stadtarchiv Saarlouis:

  • Nicolas Bernard Motte: Manuscrit tiré des archives mêmes de Sarrelouis et de ses environs par Nicolas Bernard Motte Seigneur d'Altvillers (1777-1860). Sarrelouis 1922/23

Bistumsarchiv Trier:

  • Abt. 50, 47 Nr. 31, 1710-1721, 1724: Briefe des Johann Wilhelm Ludwig von Hagen

Stadtarchiv Trier:

  • Abt. 54 K (DK 54) Nr. 850: "Pflichtenheft" des Baumeisters Ravenstein für die Bauarbeiten an Schloss Bekond

Landeshauptarchiv Koblenz:

  • Bestand 24 Nr. 964, Seite 285: Kolorierte Zeichnung im Zusammenhang einer Akte betreffs der Herrschaft Eppelborn und Calmesweiler 1480-1792

 

 

Margarete Wagner-Grill

letzte Änderung: Samstag, 05.05.2012