Max Mertz, Plastik, 1969. Foto: Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Christine Kellermann

Max Mertz, Plastik, 1969 

Saarlouis, Mertz, Plastik

Letzte Änderung: 16/04/2009

Max Mertz

Plastik, 1969

Stahl, farbig lackiert, 2,50 x 5,50 m

Saarlouis, Max-Planck-Gymnasium, Pavillonstraße 24

 

Das Volumen dieser vielgliedrigen Freiplastik entsteht durch die Überschneidung von klar konturierten Stahlteilen bzw. in den Raum gestellten Flächen. Einander zugeneigte Formen mit einem gemeinsamen Rhythmus und einer gemeinsam ausgeführten Bewegung konfrontiert der Künstler mit der Leere der Zwischenräume, so dass Bewegungsmomente und Raum zusammenwirken. Eins greift ins andere über, ermöglicht Durchblicke und erzeugt neue Situationen. Das Licht schimmert durch und leitet gleichzeitig in neue Raumzonen über. Die Farben der Großformen Rot, Gelb und Blau setzen zusätzliche Signale, lassen den Formen aber innerhalb eines »Systems« genügend Freiheit.

 

Eike Oertel-Masconi

 

Mertz’ Skulptur erfüllt auch die Funktion, zum Eingang des 1968 errichteten, ursprünglich dunkel gestrichenen Schulgebäudes hinzuleiten und zugleich Betonblöcke zu kaschieren, die als Versteck für Mülleimer gedacht waren.

 

Bibliografie

    • Architektenkammer des Saarlandes (Hg.): Kunst am Baum im Saarland. Ausstellungskatalog Moderne Galerie Saarbrücken. Saarbrücken 1970, Kat. Nr. 59
    • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland. Band 3, Landkreis Saarlouis nach 1945. Aufsätze und Bestandsaufnahme. Saarbrücken 2009

     

    Redaktion: Oranna Dimmig


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