Gunter Demnig, Stolpersteine für Ella Bonnem, geb. Bonem und für Sarah Wilma Bonnem, 2012. Foto: Institut für aktuelle Kunst im Saarland, O.D., 2012

Gunter Demnig, Stolpersteine für Ella Bonnem, geb. Bonem und für Sarah Wilma Bonnem, 2012 

Stolperstein für Ella Bonnem, geb. Bonem. Foto: Institut für aktuelle Kunst im Saarland, O.D., 2012

Stolperstein für Ella Bonnem, geb. Bonem 

Stolperstein für Sarah Wilma Bonnem. Foto: Institut für aktuelle Kunst im Saarland, O.D., 2012

Stolperstein für Sarah Wilma Bonnem 

Saarwellingen, Demnig, Stolperstein, Bonnem, Ella und Sarah Wilma

Letzte Änderung: 23/07/2013

Gunter Demnig
2 Stolpersteine
Beton, Messing, per Hand eingeschlagene Inschrift, 96 x 96 x 100 mm
Saarwellingen, Vorstadtstraße 16


  • Stolperstein für Ella Bonnem, geb. Bonnem
    Initiative: Arbeitsgruppe "Stolpersteine" Saarwellingen
    Verlegedatum: 24. Februar 2012
    Text der Inschrift:
    "Hier wohnte / Ella Bonnem / geb. Bonnem / Jg. 1888 / Flucht 1935 / Luxemburg / deportiert 1942 / ermordet 1944 / Auschwitz"
  • Stolperstein für Sarah Wilma Bonnem
    Initiative: Arbeitsgruppe "Stolpersteine" Saarwellingen
    Verlegedatum: 24. Februar 2012
    Text der Inschrift:
    "Hier wohnte / Sarah Wilma Bonnem / Jg. 1922 / Flucht 1935 / Luxemburg / deportiert 1942 / ermordet 1944 / Auschwitz"


Biografien

Ella Bonnem, 1888 zu Saarwellingen geboren, war die Tochter des Handelsmanns und Repräsentanten der Saarwellinger Synagogengemeinde Heinrich Bonnem und seiner Ehefrau Rosina, geb. Loeb. Ella Bonnem war in zweiter Ehe mit Gottlieb Bonnem verheiratet, dem Vater ihrer Tochter Wilma. Die Ehe wurde 1935 geschieden. Im selben Jahr emigrierte Ella Bonnem zusammen mit ihrer verwitweten Mutter Rosina, ihrer Schwester Louise Hayum, geb. Bonnem und ihrer Tochter Wilma nach Luxemburg. Am 7. September 1942 wurden Großmutter, Tochter und Enkelin gemeinsam über das französische Sammellager Drancy in das Vernichtungslager  Auschwitz deportiert.



Bibliografie und Quellen

  • Beate et Serge Klarsfeld: Le Memorial de la deportation des juifs de france. Paris 1978
  • Werner Müller und Alois Prediger: Juden in Saarwellingen. Hg. von der Gemeinde Saarwellingen. Nalbach 1989, S. 108
  • Werner Müller: Die jüdische Minderheit im Kreis Saarlouis. Politische, sozialökonomische und kulturelle Aspekte ihrer Lebenssituation vom Ancien Régime bis zum Nationalsozialismus. St. Ingbert 1993, S. 147
  • Saarbrücker Zeitung, 2. März 2012
  • Hans-Peter Klauck und Klaus Mayer: Gelöst ist die Schnur - gebrochen das Band. Die jüdische Gemeinde Saarwellingen 1700-1940. Saarwellingen 2013, S. 171, S. 183, S. 186, S. 216-219, S. 230
  • Gedenkbuch - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933-1945 (www.bundesarchiv.de/gedenkbuch)
  • The Central Database of Shoah Victims' Names (www.db.yadvashem.org)
  • Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Objekt Nr. 4654 und 4655


Redaktion: Oranna Dimmig


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