Kunstlexikon Saar - Institut für aktuelle Kunst im Saarland

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Gero Koellmann, Lichtrelief, 1976, Plexiglas, 14,80 m (Gesamtlänge), 4,50 x 0,56 m (ein Plexiglasabschnitt), Universitätsklinikum Homburg, Gebäude 32, Kasino, 1. OG. Foto: Martin Luckert

Gero Koellmann, Lichtrelief, 1976, Plexiglas, 14,80 m (Gesamtlänge), 4,50 x 0,56 m (ein Plexiglasabschnitt), Universitätsklinikum Homburg, Gebäude 32, Kasino, 1. OG 

Lichtrelief, 1976, Plexiglas, 14,80 m (Gesamtlänge), 4,50 x 0,56 m (ein Plexiglasabschnitt), Universitätsklinikum Homburg, Gebäude 32, Kasino, 1. OG. Foto: Martin Luckert

Lichtrelief, 1976, Plexiglas, 14,80 m (Gesamtlänge), 4,50 x 0,56 m (ein Plexiglasabschnitt), Universitätsklinikum Homburg, Gebäude 32, Kasino, 1. OG 

Homburg, Koellmann, Lichtrelief

Gero Koellmann
Lichtrelief, 1976

Plexiglas, 14,80 m (Gesamtlänge), 4,50 x 0,56 m (ein Plexiglasabschnitt)

Universitätsklinikum Homburg / Medizinische Fakultät, Gebäude 32, Kasino, 1. Obergeschoss

Objekt Nr. 22

 

Jeweils in einen Raum zwischen den gleich großen Wandpfeilern ein­ge­las­sen, sind die drei Teile des Licht­bil­des intergraler Bestand der Wand, die großen und kleinen Speise­saal von einander abschirmen. Dabei ist die Wirkung des Licht­reliefs auf den großen Saal ausgerichtet. Metallene Rundpfeiler unterteilen mittig jedes der drei Reliefs, die aus Plexiglas­scheiben zusammengesetzt sind. Zwischen zwei Plexiglasscheiben ist ein Mechanismus aus horizontalen schmalen Glasplatten angebracht, die sich über einen Hebel kippen lassen. In die vorderen Glasplatten zum großen Speisesaal sind in regel­mäßigem Rhythmus strenge Linien- und Punktsegmente eingefräst. Im unteren und oberen Be­reich eines Reliefs sind Neonröhren in­stalliert, die zur indirekten, nicht auf Anhieb wahrnehmbaren Beleuch­tung führen. Je nach ­Stellung der inneren Glasplatten wird das Licht unterschiedlich ­gelenkt und schafft so wechselnde dreidimensionale Raumeindrücke. Durch die Lichtbrechung und -lenkung entsteht eine räumliche Verzerrung der geometrischen Elemente.

 

Nach Lehren als Werkzeugmacher und Glasmaler begann Prof. Gero Koellmann (1941-2000) ein Studium an der Staatlichen Werkkunstschule Saarbrücken, das er an der Esculea de Artes Y Oficios Artisticos in Sevilla/Spanien, der Werkkunstschule Krefeld und an der Kunsthochschule der Gesamthochschule-Universität Kassel fortsetzte und 1974 abschloss. 1994 wurde er zum Professor an die Fachhochschule Hildesheim/Holzminden, Fachrichtung Kommunikationsgestaltung, Studiengang Farb-Design berufen. Koellmann, der seit 1963 ein Atelier in Saarbrücken unterhielt, schuf zahlreiche Werke für den öffentlichen Raum.

 

 

Bibliografie

  • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland, Band 2, Universität des Saarlandes. Saarbrücken 1999, S. 154 >>>
  • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum, Universitätsklinikum Homburg / Medizinische Fakultät. Saarbrücken 2007, S. 16 >>>

 

 

Redaktion: Oranna Dimmig

letzte Änderung: Donnerstag, 31.05.2007