Kunstlexikon Saar - Institut für aktuelle Kunst im Saarland

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Wolfram Huschens, Wandgestaltung, 1966, Aluminium, 7,00 x 7,60 m (Foto: Martin Luckert)

Wolfram Huschens, Wandgestaltung, 1966, Aluminium, 7,00 x 7,60 m 

Homburg, Huschens, Wandgestaltung

Wolfram Huschens, Wandgestaltung, 1966

Aluminium, 7,00 x 7,60 m (Wandfläche)
Universitätsklinikum Homburg / Medizinische Fakultät
Gebäude 40, Innere Medizin
Eingangshalle, EG und 1. OG
Objekt Nr. 19

 

Die Wandgestaltung erstreckt sich zweigeschossig über die Wand der Eingangshalle. Als symbolisches Zeichen bestimmt sie atmosphä­risch die Umgebung. Wolfram Huschens geht bei der Wandgestaltung von dem altchinesischen Begriffspaar Yin und Yang aus, das sich zeichen­haft durch die s-förmige Trennung eines Kreises darstellen lässt. Symbolisch stehen sie für die Polarität aller kosmologischen Prinzipien. Neben der Bedeutungs­ebene steht die sinnliche Erfah­rungs­ebene des Reliefs. Die Positiv-Negativ-Pole sind streng formal durch geöffnete und geschlos­sene Winkelprofile herausgearbeitet, weitere Lamellen bestim­men den Umgebungsraum und reflektieren je nach Neigungs­winkel das ein­fallende Licht.

 

Bibliografie

  • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland, Band 2, Universität des Saarlandes. Saarbrücken 1999, S. 152 >>>
  • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum, Universitätsklinikum Homburg / Medizinische Fakultät. Saarbrücken 2007, S. 19 >>>

 

Redaktion: Oranna Dimmig

letzte Änderung: Dienstag, 12.07.2011