Dorothea Zech, Wandbehang, 1964, Leinenstickerei auf Wolle, 1,30 x 2,00 m, Universitätsklinikum Homburg, Gebäude 27 (Detail)
Dorothea Zech, Abstrakte Komposition, Wandbehang, 1982, Samtapplikation auf Leinen, 2,10 x 2,10 m, Universitätsklinikum Homburg, Gebäude 76, Biophysik
Dorothea Zech, Wandteppich, 1967, 2,60 x 1,25 m; ehemals Universitätsklinikum Homburg, Gebäude 9, Frauen- und Kinderklinik, Hörsaalfoyer, Dachgeschoss
Dorothea Zech, 6 Wandteppiche, 1973, je 1,10 x 0,85 m; ehemals Universitätsklinikum Homburg, Gebäude 41, Poliklinik, Warteraum Ambulanz, 1. Obergeschoss
Dorothea Zech, 6 Wandteppiche, 1973, je 1,10 x 0,85 m; ehemals Universitätsklinikum Homburg, Gebäude 41, Poliklinik, Warteraum Ambulanz, 1. Obergeschoss
Dorothea Zech, Wandteppich, 1980, Leinen und Samt, 1,10 x 1,65 m; ehemals Universitätsklinikum Homburg, Gebäude 71, Pavillon Zahn-, Mund- und Kieferklinik, Abteilung Prothetik, Flur, Erdgeschoss
Dorothea Zech
Wandbehang, 1964
Leinenstickerei auf Wolle
Universitätsklinikum Homburg / Medizinische Fakultät
Gebäude 27, Wohnhaus I, Gemeinschaftsraum
Objekt Nr. 47
Dorothea Zech setzt sich mit dem Verhältnis von variierenden Formkonstellationen im Raum auseinander. Ihre bildnerischen Mittel sind reduziert auf die Materialien Wolle und Leinen, die Grundfarben Blau und Rot, die Mischfarbe Rosa, geometrische Formen und die handwerkliche Technik des Stickens. Vor einem roten Hintergrund aus grobem Leinen sind die geometrischen Elemente in gleichmäßigem Linienrhythmus aus roter Wolle aufgestickt. Die einzelnen Formen gehen eine Wechselbeziehung miteinander ein, bei der es zu Formverdichtungen und abgrenzenden Zwischenräumen kommt. Einzelnen Teilstücken einer geometrischen Figur kommt dabei wechselnde Aufmerksamkeit zu.
Dorothea Zech
Abstrakte Komposition
Wandbehang, 1982
Samtapplikation auf Leinen
Universitätsklinikum Homburg / Medizinische Fakultät
Gebäude 76, Biophysik, Treppenhausanbau, Erdgeschoss
Objekt Nr. 51
Der Wandbehang zeigt eine Gestaltung bewegter, großer Flächen im Raum. Geometrische Grundformen von Dreiecken und Rechtecken verselbständigen sich durch Formverschiebungen und Abrundungen und treten miteinander in eine dynamische Beziehung. Die Einzelflächen sind jeweils mit einem wellenartigen Geflecht aus feinen Linien und Knötchen bestickt. Der Farbkanon bewegt sich in den Naturfarben Beige, Sand, Ocker und Braun.
Dorothea Zech, ausgebildet an der Staatlichen Saarländischen Schule für Kunst und Handwerk in den Fächern Grundlehre, Stickerei und Malerei, führt seit 1955 eine eigene Werkstatt im Saarland. Seither stattete sie zahlreiche repräsentative öffentliche Räume im In- und Ausland mit ihrer Textilkunst aus. Von ihren textilen Arbeiten für den Campus Homburg der Universität des Saarlandes, die zwischen 1964 und 1984 entstanden sind, ist die Mehrzahl zur Zeit nicht am Ort.
Bibliografie
Redaktion: Oranna Dimmig
letzte Änderung: Dienstag, 24.11.2009