Gabriele Eickhoff, "Schwingung", Wandgestaltung, 1998, Holz verleimt, mit Karton beschichtet, 1,20 x 1,00 m, 1,20 x 0,90 m, 1,20 x 1,00 m. Foto: Peter Haimerl

Gabriele Eickhoff, "Schwingung", Wandgestaltung, 1998, Holz verleimt, mit Karton beschichtet, 1,20 x 1,00 m, 1,20 x 0,90 m, 1,20 x 1,00 m 

Bettina van Haaren, Wandgestaltung, 1998, Kohle, Eitempera auf Holz, 2,60 x 5,00 m. Foto: Peter Haimerl

Bettina van Haaren, Wandgestaltung, 1998, Kohle, Eitempera auf Holz, 2,60 x 5,00 m 

Annegret Leiner, Wandgestaltung, 1998, Acryl, Ölkreide, Gouache, Draht,­ ­auf Holz, 2,60 x 4,80 m. Foto: Peter Haimerl

Annegret Leiner, Wandgestaltung, 1998, Acryl, Ölkreide, Gouache, Draht,­ ­auf Holz, 2,60 x 4,80 m 

Homburg, Eickhoff, van Haaren und Leiner, Wandgestaltung

Letzte Änderung: 19/11/2009

Künstlerische Gestaltung eines ­Flures

Universitätsklinikum Homburg / Medizinische Fakultät

Gebäude 9, Frauen- und Kinder­klinik, Flur, 3. Obergeschoss

Objekt Nr. 54, 55 und 56

 

Der Gestaltung des offenen Raumes lag ein Gesamtkonzept der beteiligten Künstlerinnen Gabriele Eickhoff, Bettina van Haaren und Annegret Leiner zu Grunde. Dabei wurden der Bildgrund und die Flächengliederung der einzelnen Arbeiten aufeinander abgestimmt. Im Farbbereich wurde eine Reduktion mit Dominanz der Farbe Schwarz für die künstlerische Gestaltung bestimmend.

 

 

Gabriele Eickhoff

"Schwingung", Wandgestaltung, 1998

Holz verleimt, mit Karton beschichtet, 1,20 x 1,00 m, 1,20 x 0,90 m, 1,20 x 1,00 m

 

"(...) Die Lineatur ist in den Karton eingeschnitten, geritzt oder gekratzt, sowie mit Kreide als schwungvolle, wie zarte schwarze Linie gegen den weißen Grund gesetzt. Helle, graue, gegen schwarze oder zartgelbe, strukturierte Flächen geben Halt und tragen die 'Schwingung der Linien' mal heftig, mal ruhig bewegt oder leicht schwebend über die Fläche der Wandtafeln: Eine Metapher für die Schwingung von Körpern, von Bewegung, Ruhe und Konzentration – diesem Ort besonders zugedacht."

Gabriele Eickhoff

 

 

Bettina van Haaren

Wandgestaltung, 1998

Kohle, Eitempera auf Holz, 2,60 x 5,00 m

 

"Die Funktion des Baus bestimmt ­meine Arbeit inhaltlich: eine nackte weibliche Gestalt blickt an sich hinunter und ist in dieser Selbstbetrachtung perspektivisch stark verkürzt. Eine Art Nabelschnur führt aus ihr heraus in einem Bogen durch den Raum. (...) Neben der Frau sind große, Raum schaffende Stoffe ausgebreitet. Im unteren Bereich befinden sich friesartig Brotrinden, also karge, harte Reste. Beide großen Holzplatten rechts und links sind durchschnitten, brechen mit ihrem Mal- und Zeichenfluß ab und setzten wieder neu an. Diese Brüche wirken dem Rhythmus entgegen, der sich aus den U-Schwüngen von Brotrinden, Stoffen und Schnur ergibt (...)."

Bettina van Haaren

 

 

Annegret Leiner

Wandgestaltung, 1998

Acryl, Ölkreide, Gouache, Draht,­ ­auf Holz, 2,60 x 4,80 m

 

"Die Ambivalenz des Ortes spiegelt sich vielfach in der Struktur des ­Bildes: Die zweiteilige Komposition lässt einerseits eine fallende Bewegung nach rechts, andererseits eine steigende nach links entstehen. Eine lockere, offene Struktur aus kontrastierenden Zeichenelementen umspielt diese Bewegung und verleiht dadurch der Dynamik des Bildes ­etwas Leichtes und Heiteres. Der spannungsvolle Gegensatz wird außerhalb der eigentlichen Bildfläche und in einem anderen Material (Draht) tröstlich 'aufgehoben'."

Annegret Leiner

 

 

Bibliografie

  • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland, Band 2, Universität des Saarlandes. Saarbrücken 1999, S. 172-173 >>>
  • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum, Universitätsklinikum Homburg / Medizinische Fakultät. Saarbrücken 2007, S. 10-11 >>>

 

Redaktion: Oranna Dimmig


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