Künstlerlexikon Saar - Institut für aktuelle Kunst im Saarland

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Joachim Pathen, "Sämann", 1962. Foto: Institut für aktuelle Kunst im Saarland,  Christine Kellermann

Joachim Pathen, "Sämann", 1962, Fassadengestaltung, Mosaik, farbige Keramik, 5,50 x 2,50 m 

"Sämann", 1962. Foto: Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Oranna Dimmig

"Sämann", 1962 

Unbekannter Künstler, Wandbild mit Ährendarstellung, um 1962 (?), Mosaik, farbige Keramik, ca. 1,10 x 0,50 m. Foto: Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Oranna Dimmig

Unbekannter Künstler, Wandbild mit Ährendarstellung, um 1962 (?), Mosaik, farbige Keramik, ca. 1,10 x 0,50 m 

Ähren, 1962 (?). Foto: Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Oranna Dimmig

Ähren, 1962 (?) 

Saarlouis, Pathen, Fassadengestaltung

Joachim Pathen
"Sämann", 1962
Fassadengestaltung, Mosaik, farbige Keramik, 5,50 x 2,50 m
Saarlouis, Ehemalige Landwirtschaftsschule, Prof.-Notton-Straße

 

Für die zur Neuen-Brauerei-Straße weisenden Giebelwand des Neubaus der Landwirtschaftsschule entwarf Joachim Pathen 1962 die Figur eines Sämannes. In farbigem Mosaik ist ein Bauer dargestellt, der die Saat traditionell in Handarbeit ausbringt, indem der die Körner dem vor den Leib gespann­ten Saattuch entnimmt und im Vorwärtsgehen mit seiner Rechten über dem Acker ausstreut. Zu seinen Füßen versinnbildlichen ein Pflug und sichelförmige Flächen den gepflügten Boden, die kultivierte Erde. Die Darstellung ist in gedeckten Farben gehalten, die Konturen in Schwarz. Das Gebäude wird inzwischen vom Landratsamt genutzt.

 

 

Unbekannter Künstler
Wandbild mit Ährendarstellung, um 1962 (?)
Mosaik, farbige Keramik, ca. 1,10 x 0,50 m
Saarlouis, Neue-Brauerei-Straße 2

 

Dem großen Wandbild des "Sämanns" von Joachim Pathen "antwortet" an der Fassade des gegenüberliegenden Hauses Neue-Brauerei-Straße Nr. 2 das kleine Wandbild eines unbekannten Künstlers: ein hochrechteckiges, in den Putz vertieftes Feld trägt die Darstellung von Ähren. Das aus kleinen Mosaiksteinchen fein gearbeitete Bild zeigt vier kunstvoll ineinander geneigte Halme mit grünen, lanzettförmigen Blättern und reifen, goldgelben Körnern in den von langen Grannen umgebenen Fruchtständen. Passend zu der damaligen Nutzung des Gebäudes - es war die Villa des Brauerei-Direktors - handelt es sich um die Darstellung von Gerste.

 

 

 

Bibliografie

  • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland. Band 3, Landkreis Saarlouis nach 1945. Aufsätze und Bestandsaufnahme. Saarbrücken 2009

 

Oranna Dimmig

letzte Änderung: Dienstag, 23.06.2009