Kunstlexikon Saar - Institut für aktuelle Kunst im Saarland

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Toun (Antoine Dihé), "Saar ohne Grenzen", 1996, gelber Kalkstein aus Metz (Jaumont). Foto: Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Christine Kellermann

Toun (Antoine Dihé), "Saar ohne Grenzen", 1996, gelber Kalkstein aus Metz (Jaumont) 

Saarwellingen, Toun (Antoine Dihé), Skulptur

Toun (Antoine Dihé)
"Saar ohne Grenzen", 1996
gelber Kalkstein aus Metz (Jaumont)
Saarwellingen, Altes Rathaus, Außenanlagen, Vorstadtstraße 77

Mit finanzieller Unterstützung der Kreissparkasse Saarlouis und der saarländischen Brauerei Karlsberg entstand 1996 eine Skulptur für die Außenanlagen des Alten Rathauses in Saarwellingen, das 1994 nach Sanierungs- und Umbauarbeiten als Kulturzentrum eine neue Nutzung gefunden hatte. Die beiden Steine - es handelt sich um zwei Blöcke lothringischen Jaumonts, einem Gestein, das wegen seiner warmen, gelben Farbe und sanften Oberfläche auch Sonnenstein genannt wird - wurden roh herangebracht und an Ort und Stelle von dem lothringischen Steinbildhauer Toun bearbeitet. Unter dem Arbeitstitel "Saar ohne Grenzen" entstand eine Skulptur, die die Verständigung und Vereinigung über die Grenzen hinaus symbolisiert. Die beiden Blöcke stehen in einer Entfernung von ca. 10 cm nebeneinander. Die eingemeißelten, schwungvollen (Fluss-) Windungen setzen sich von einem Stein zum anderen fort; runde Öffnungen in den Steinen laden dazu ein, sich durch die Öffnungen die Hand zu reichen.

 

Bibliografie

    • Irmengard Peller-Séguy: Der Sonnenstein von Jaumont. Metz und Homburg, 1995
    • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland, Band 3, Landkreis Saarlouis. 1945-2006. Saarbrücken 2009

     

    Oranna Dimmig

    letzte Änderung: Dienstag, 14.04.2009